RGH vergoldet Jubiläum mit Deutscher Meisterschaft im 7er-Rugby!

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Um 16:24 Uhr stand die Rudergesellschaft der RG Heidelberg als alter und neuer Deutscher Meister im 7er-Rugby fest - und anlässlich des 100jährigen Bestehens der Rugbyabteilung war der Jubel gleich doppelt so groß. Hoch waren die Erwartungen, gerade zum Jubiläum und auf heimischem Geläuf den Titel zu gewinnen, hatte man sich extra hierfür beim Deutschen Rugby Verband um die Austragung bemüht - am Ende enttäuschten die Truppe um die 3 frischgebackenen Europameister Bastian Himmer, Fabian Heimpel und Tim Lichtenberg nicht und gewannen in äußerst souveräner Manier die 5. Meisterschaft in Serie.

An beiden Turniertagen ließen die Mannen von Kapitän Himmer gerade einmal 4 Gegenversuche zu und waren zu keiner Zeit in ernsthaft in Gefahrt, vom Kurs abzukommen. Am ersten Tag konnten die Gruppenspiele gegen den benachbarten Heidelberger Ruderklub (31-5), StuSta München (42-0) und den Heidelberger Turnverein (33-0) deutlich gewonnen werden, was gleichzeitig den Gruppensieg bedeutete.

Mit einem 34-7 Sieg über den Sportclub Neuenheim wurde zum Auftakt der KO-Phase der Einzug ins Halbfinale gesichert, wo das Überraschungsteam des RSV Köln auf die Rudergesellschaft wartet. Die Kölner hatten zuvor den neuen Deutschen 15er-Meister SC 1880 Frankfurt aus dem Turniergekegelt und sicherten sich mit einem späteren Sieg über den Heidelberger RK sogar den 3. Platz in der Endabrechnung, mussten sich der RGH allerdings ebenfalls deutlich mit 41-0 geschlagen geben.

RG-Heidelberg Deutscher-Meister 7er-Rugby 2019 CKessler

Im Finale kam es dann zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals gegen den SC Germania List, welches alle Beteiligten noch lebhaft in Erinnerung hatten - war es doch eine durchweg packende und enge Partie gegen eine der stärksten 7er-Mannschaften der Republik. Und die Germanen, die ihrerseits ein paar Spieler mit Nationalmannschafts-Hintergrund in ihren Reihen hatten, legten wie ein wahrer Titelanwärter los und eröffneten mit dem ersten Versuch der Partie.

Allerdings startete die Rudergesellschaft dann durch und zogen uneinholbar davon - zwar schafften die Germanen noch einen 2. Versuch, doch es blieb Kapitän Bastian Himmer vorbehalten mit einem sehenswerten Solo, das den Zuschauern einen Eindruck seiner individuellen Klasse gab, den Schlusspunkt unter eine ganz starke Vorstellung zu setzen.

Weiteres Highlight einer gelungenen Veranstaltung im Jubiläumsjahr war die Landung des ehemaligen Reck-Weltmeisters Eberhard Gienger, der vor dem Anpfiff zu Spiel 3 per Fallschirm mit dem Spielball auf dem Feld des Fritz-Grunebaum-Sportparks aufsetzte.

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Die RGH verteidigt ihren Titel im olympischen Siebeber. Es ist der fünfte Titel in Folge und der zwölfte insgesamt. Fotos (c) Ole Zimmer / Jürgen Keßler #GermanRugby #RugbyWohnzimmer #Rugby7s

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Eine besondere Erwähnung sei den beiden scheidenden Trainern und RGH-Urgesteinen Jeff Tigere und Rudolf "Bazi" Finsterer an dieser Stelle gewidmet, die mit Abschluss dieses Turniers auch ihre Trainertätigkeit bei den Herren niederlegten und entscheidenden Anteil an den erfolgreichsten Jahren der RGH Rugbyabteilung hatten.

Ihnen, der Mannschaft und auch dem Team hinter dem Team, welches Tatkräftig dafür sorgte, dass nicht nur diess Turnier, sondern auch die RGH selbst funktioniert, beglückwünschen wir an dieser Stelle zur verdienten Deutschen Meisterschaft!

Ebenfalls ein herzliches Dankeschön gilt unseren Unterstützern und Sponsoren, die uns dabei helfen uns auf das konzentrieren zu können was wir offensichtlich recht ordentlich können - 7er-Rugby spielen! ;)

Die Auszeichnung zum Spieler des Turniers wurde zudem an RGH-Innen Robin Plümpe verliehen - Gratulation zu deiner starken Vorstellung, Robin!

 

Wer sich das Turnier oder einzelne Spiele noch einmal in voller Länge anschauen möchte kann dies nach wie vor über den Stream von Sportdeutschland TV unter diesem Link tun!

 

Den Titel für die RGH gewannen:

Behzad Bayram, Elmar Heimpel, Fabian Heimpel, Bastian Himmer, Carsten Lang, Tim Lichtenberg, Robin Pluempe, Tim Schiffers, Johannes Schreieck, Benni Spiess, Stefan Wadlinger, Albert Wahl

Trainer: Jeff Tigere, Rudolf Finsterer
Teammanager: Timo Rohleder
Physio: Matthias Rother